Kreishaus Minden

Der Gutachterausschuss

für Grundstückswerte

im Kreis Minden-Lübbecke

aktueller Grundstücksmarkt

>Umsätze

>Wohnbaugrundstücke

>Gewerbliche Bauflächen

>Ein- und Zweifamilienhäuser

>Eigentumswohnungen

>Landwirtschaftliche Flächen

>Forstwirtschaftliche Flächen

>Rohbauland (indiv. Wohnungsbau)

Symbole

stagnierend

leicht steigend

steigend

fallend

leicht fallend

Bericht 2010

 

 

 

 

 
stagnierend Umsätze

Für die Auswertungen standen 2.007 Kauffälle zur Verfügung. Insgesamt wurden Immobilien im Wert von 195 Millionen Euro umgesetzt, der Flächenumsatz betrug rd. 8,6 km². Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich ein Rückgang, wobei das mittlere Niveau der letzten 10 Jahre aber nicht unterschritten wird. Die Umsatzschwankungen in den Berichtsjahren werden u.a. auch durch die Anzahl der Verkäufe von Großobjekten und Immobilienpaketen mit hohen Geldbeträgen beeinflusst, so dass die vorhandenen Differenzen als normal einzustufen sind. Eine tendenzielle Entwicklung ist nicht zu erkennen.

 

>zurück

 
 
 
leicht fallend Wohnbaugrundstücke

Es wurden 230 entgeltliche Erwerbsvorgänge registriert. Die Anzahl der Verkäufe ist gegenüber dem Vorjahr zwar leicht angestiegen, liegt aber weiterhin auf niedrigem Niveau. In den bestehenden Baugebieten waren nur sehr wenige Grundstücksverkäufe zu verzeichnen, Baulücken dagegen sind vermehrt gehandelt worden. Es wurden Preise von 40 €/m² (Stemwede) bis 150 €/m² (Bad Oeynhausen) gezahlt. Über die Hälfte der Verkäufe lagen zwischen 60 €/m² und 90 €/m². Ein Wohnbaugrundstück mit einer mittleren Größe von 730 m² kostete im Durch-schnitt 51.000 €. Hinsichtlich der Preisentwicklung hat es gegenüber dem Vorjahr kaum Veränderungen gegeben. Merkliche Rückgänge, so wie in den Vorjahren, sind nicht festgestellt worden. Nur vereinzelt wurden niedrigere Preise für Bauland gezahlt. Insgesamt lag die Preisentwicklung bei -1 %.

 

>zurück

 
 
 
stagnierend Gewerbliche Bauflächen

Dieser Teilmarkt wird überwiegend von den Städten und Gemeinden bestimmt. Die Erschließung von Gewerbeflächen sowie die spätere Vermarktung der Grundstücke werden in der Regel von den Kommunen vorgenommen. Preise für gewerbliche Bauflächen sind deshalb seit Jahren stabil. Die Preisspanne reichte im Jahr 2009 von 11 €/m² bis 35 €/m². Preisveränderungen waren nicht zu beobachten. Die Anzahl der Vertragsabschlüsse (17) ist gegenüber dem Vorjahr nochmals um die Hälfte zurückgegangen. Veräußert wurden überwiegend Grundstücke in den zusammenhängenden Gewerbegebieten der Städte und Gemeinden. Der Verkauf von gewerblichen Bauflächen bleibt somit weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.

 

>zurück

 
 
 
 Ein- und Zweifamilienhäuser

Die Nachfrage an freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern ist annähernd gleichgeblieben, Es wurden 619 Erwerbsvorgänge verzeichnet. Je nach Baujahr und Ausstattung sind Preise von 50.000 € bis 385.000 € gezahlt worden. Bei der Mehrzahl der Kauffälle lag der Preis zwischen 60.000 € und 150.000 €. Den Hauptanteil in dieser Preisgruppe bilden Objekte der Baujahre 1950 bis 1970, die im Durchschnitt 115.000 € kosteten. 39 Erwerbsvorgänge entfielen auf neuwertige Objekte bis zu einem Alter von 10 Jahren. In dieser Baujahresklasse kostete das Einfamilienhaus im Durchschnitt 165.000 €, das entspricht pro m² Wohnfläche 1.200 € Bei der Mehrzahl aller Verkäufe wurden die Sachwerte bei weitem nicht erzielt. Insgesamt lagen die Preise unter dem Vorjahresniveau (-3 %), in den Altersklassen jedoch waren unterschiedliche Entwicklungen festzustellen. Für neuwertige Objekte wurden die gleichen Preise wie im Vorjahr gezahlt, dagegen wurde bei Ein- und Zweifamilienhäusern älterer Baujahre ein merklicher Preisnachlass festgestellt.

 

>zurück

 
 
 
 Eigentumswohnungen

Die Gesamtanzahl der Verkäufe ist um 26 % gestiegen. Die Umsatzsteigerung betrifft ausschließlich den Gebrauchtmarkt in Bad Oeynhausen. Im Neubaubereich sind aufgrund des geringen Angebotes nur vereinzelt Verkäufe registriert worden. Eine neue Eigentumswohnung kostete im Durchschnitt 1.800 €/m². Der Verkaufspreis lag damit um 5 % über den Vorjahreswerten. Gebrauchtimmobilien werden hauptsächlich in den Städten Bad Oeynhausen (62 %) und Lübbecke (20 %) gehandelt. Die Preise für Weiterverkäufe sind gegenüber dem Vorjahr nochmals gefallen (-3 %) gefallen, wobei die Preisentwicklung in den einzelnen Baujahresgruppen leicht differierte. Die Durchschnittspreise im Gebrauchtsegment liegen regional auf unterschiedlichem Niveau. Eine zwanzig Jahre alte Eigentumswohnung mit einer mittleren Wohnungsgröße von 80 m² kostete im Durchschnitt 75.000 €.

 

>zurück

 
 
 
leicht steigend Landwirtschaftliche Flächen

Die Anzahl der Verkäufe von reinem Agrarland ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 10 % gefallen, liegt aber immer noch über dem Durchschnitt der Vorjahre. Landwirtschaftlich genutzte Flächen wurden regional sehr unterschiedlich umgesetzt. Fast 40 % der Flächen, ca. 207 ha, wurden in den ländlich strukturierten Gemeinden Stemwede und Petershagen veräußert. Für landwirtschaftlich genutzte Flächen wurden Preise von 0,30 €/m² bis 4,00 €/m² gezahlt. Diese starke Streuung ist überwiegend in der unterschiedlichen Bodengüte begründet. Aber auch hinsichtlich der Nutzungsart ergeben sich preisliche Unterschiede, so wurden für Ackerland im Durchschnitt 1,90 €/m² und für Grünland 1,52 €/m² gezahlt. Hinsichtlich der Preisentwicklung hat es kaum Bewegung gegeben. Im Kreisgebiet ist Ackerland überwiegend zu Vorjahrespreisen gehandelt worden, für Grünland wurden im Durchschnitt etwas höhere Preise registriert, so dass sich insgesamt eine leichte Preissteigerung von 1 % ergibt.

 

>zurück

 
 
 
steigend Forstwirtschaftliche Flächen

Die Anzahl der Verkäufe liegt mit 54 Kauffällen im Durchschnitt der letzten Jahre. Der größte Teil der Flächen wurde in den zusammenhängenden Waldgebieten des Wiehen- und Wesergebirges sowie des Stemweder Berges verkauft. Die gezahlten Preise reichen von 0,40 €/m² bis 2,00 €/m². Diese relativ starke Streuung der Einzelpreise wird überwiegend hervorgerufen durch Art und Güte des Baumbestandes und der Lage der Grundstücke. Aber auch regionale Marktunterschiede waren zu verzeichnen. So stieg der Preis im Stemweder Berg im Durchschnitt auf 1,50 €/m², während im Wiehen- und Wesergebirge im Mittel 1,00 €/m² gezahlt wurde. Insgesamt lag das Preisniveau damit über dem Vorjahreswert, so dass sich eine Preissteigerung von 7,5% ergibt.

 

>zurück

 
 
 
 Rohbauland (individueller Wohnungsbau)

Nur 2 Erwerbsvorgänge waren zu verzeichnen. Die Flächen waren nicht größer als 5.000 m². Damit ist der Handel von Rohbauland fast zum Erliegen gekommen. In Abhängigkeit vom Erschließungsaufwand wurden für Rohbauland in den letzten Jahren Preise bis 60 % vom Bodenrichtwert (erschließungsbei-tragsfreiem Bauland) gezahlt.

 

>zurück

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grundstücksmarkt

Grundstücksmarktbericht

Immobilen

Bodenrichtwerte online

Kreis Minden-Lübbecke

Bezirksregierung Detmold

Land Nordrhein-Westfalen

Topografische Karten

Statistik

Geobasisdaten